17.08.2012 05:03

Akquisitionen

Chemson steht zum Verkauf

Buy-Out Central Europe II von Kurt Stiassny steigt aus.

Chemie
© APA

"Steigt ein Private-Equity-Fonds ein, so ist es so sicher wie das Amen im Gebet, dass dieser nach drei bis sechs Jahren wieder aussteigt."

Das Kärntner Chemieunternehmen Chemson, Weltmarktführer bei PVC-Additiven, steht zum Verkauf. Aktueller Eigner ist derzeit noch der Beteiligungsfonds Buy-Out Central Europe II von Ex-UIAG-Chef Kurt Stiassny. "Steigt ein Private-Equity-Fonds ein, so ist es so sicher wie das Amen im Gebet, dass dieser nach drei bis sechs Jahren wieder aussteigt", bestätigte Chemson-Chefin Roula Millauer der APA einen entsprechenden Bericht des Magazin "Format" in dessen aktueller Ausgabe. Jetzt sei es eben so weit. 50 Millionen Euro soll die Firma wert sein.

Der Umsatz des Unternehmens mit Zentrale in Arnoldstein (Bezirk Villach-Land) belief sich laut "Format" im Vorjahr auf 252,5 Millionen Euro. Der Reingewinn betrug 9 Millionen Euro.


Im 1. Halbjahr heuer ging es mit dem Profit, der 2011 um 3,9 Millionen Euro tiefer lag als im Jahr davor, laut dem Magazin wieder bergauf: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 27 Prozent auf 6,4 Millionen Euro, während die Mitarbeiterzahl von 574 auf 537 zurückging. (APA)

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