05.06.2012 06:36
Aktienverkauf
B&C vor Verkauf der Porr-Anteile?
Die B&C Industriestiftung bereitet laut "Standard" den Verkauf ihres 37-Prozent-Pakets am Baukonzern Porr vor. Porr-Chef Karl-Heinz Strauss soll am rund 100 Millionen teuren Aktienpaket interessiert sein. Für nicht betriebsnotwendige Immobilien könnten zwei Fonds eingerichtet werden.
Der größte Aktionär des Baukonzerns Porr, die B&C Stiftung, bereitet den Verkauf seines Aktienpaketes - rund 37 Prozent - vor, berichtet die Tageszeitung "Der Standard" (Dienstagausgabe). "Das 100 Millionen Euro teure Paket dürfte an die Aktionäre rund um Porr-Chef Karl-Heinz Strauss gehen."
Die Stiftung vereinigte davor der Bank Austria/UniCredit gehörende Anteile von Industriefirmen wie Lenzing oder Semperit. Ex-Bank-Austria-Chef Erich Hampl ist aktuell sowohl Aufsichtsratschef der Bank und Vorstandsvorsitzender der B&C Industriestiftung.
Der Tiroler Gebäudetechnikunternehmer Klaus Ortner, der derzeit knapp unter 30 Prozent hält, könne, ohne ein Übernahmeangebot für die gesamte Firma auszulösen, nicht zukaufen. Bei einer bereits angekündigten Kapitalerhöhung (wahrscheinlich im Herbst) solle der derzeit sehr geringe Streubesitz von rund zehn Prozent erhöht werden.
Anders als bei den übrigen Firmen der Stiftung halte die Bank Austria die Genussrechte an der Porr. Damit bekomme die UniCredit bei einem Verkauf bekommt die Bank Austria und damit die UniCredit 95 Prozent des Verkaufserlöses.
Porr-Chef Strauss will den Sachverhalt "nicht kommentieren". Die Porr will ihre Immobilien laut Bericht in zwei Fonds, einen davon für die zahlreichen Hotelbeteiligungen und einen für diverse andere Immobilien wie Büros und Logistikflächen auslagern. (APA)























