13.07.2012 10:48

Andritz

Schuler-Vorstand: Angebot von Andritz ist fair

Vorstand und Aufsichtsrat der deutschen Schuler AG empfehlen ihren Aktionären einstimmig die Annahme des Übernahmeangebots der österreichischen Andritz AG. Die Einwände des US-Investors Elliott, das Offert sei zu niedrig, seien "nicht stichhaltig".

Forschung, Andritz, Maschinenbau
© Andritz AG

Vorstand und Aufsichtsrat der Schuler AG gehen davon aus, dass die Geschäftsaktivitäten von Schuler entsprechend der bisherigen Strategie fortgeführt werden sollen.

Beide Gremien halten den Angebotspreis von 20 Euro je Aktie für finanziell angemessen. Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats kündigen an, das Angebot von Andritz für die von ihnen gehaltenen Aktien anzunehmen, heißt es in einer Stellungnahme des Göppinger Pressenherstellers.

Andritz unterbreitete ein freiwilliges Übernahmeangebot, nachdem die Gründerfamilie Schuler-Voith ihr Aktienpaket - einen Anteil von 38,5 Prozent - Ende Mai 2012 an Andritz verkauft hatte. Das Übernahmeangebot gilt vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden. Andritz hält bisher knapp 25 Prozent der Schuler-Aktien.


Bei der Bewertung des Angebotspreises stützen sich Vorstand und Aufsichtsrat insbesondere auf eine unabhängige Stellungnahme ("Fairness Opinion") der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Die Wirtschaftsprüfer halten den Angebotspreis unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bewertungsverfahren für finanziell angemessen. Der Angebotspreis von 20 Euro liege demnach rund 35 Prozent über dem umsatzgewichteten Drei-Monats-Durchschnittskurs der Schuler-Aktie vor Ankündigung des Angebots.

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