07.08.2012 19:22
Anlagenbau
Andritz: "Großer Schluck aus der Pulle" ...
Der Gewinn des ATX-Konzerns steigt im ersten Halbjahr um 21 Prozent - vor allem dank des Wachstums in den Schwellenländern wie Brasilien, wo Andritz am umstrittenen Belo Monte-Staudamm mitbaut.
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Der börsenotierte steirische Technologiekonzern Andritz hat mit 2,438 Mrd. Euro im 1. Halbjahr 2012 einen im Vergleichszeitraum des Vorjahres um 21 Prozent höheren Umsatz erwirtschaftet.
Alleine im 2. Quartal betrug der Umsatz 1,252 Mrd. Euro, um 15,1 Prozent mehr als im 2. Quartal 2011. Der Auftragseingang lag allerdings um 29,9 Prozent tiefer als im 1. Halbjahr 2011 und machte 1,193 Mrd. Euro aus. "Das sieht schrecklich aus, ist es aber nicht", sagte Vorstandschef Wolfgang Leitner am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien.
Großaufträge von 1,1 Mrd. Euro
Beide Kennzahlen erklären sich aus zwei Großaufträgen im Ausmaß von 1,1 Mrd. Euro (aus den Bereichen Pulp & Paper bzw. Metals), die der Konzern im 1. Halbjahr des Vorjahres erhalten hatte und nunmehr mit deren Abarbeitung begann. "Ohne diese beiden Aufträge liegen wir praktisch gleich", so Leitner.
Der Auftragsstand insgesamt blieb mit minus 4 Prozent fast unverändert und betrug zum Ende des ersten Halbjahres bzw. 2. Quartals 6,936 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um gut 16 Prozent auf 143 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um knapp 18 Prozent auf 185 Mio. Euro. Leitner sprach von einem "erfreulichen 1. Halbjahr".
Das Konzern-Ergebnis nach Abzug von Minderheitsanteilen erhöhte sich deutlich um 23 Prozent auf 109 Mio. Euro. Die Bilanzsumme blieb mit plus zwei Prozent und 4,657 Mrd. Euro stabil. Die Eigenkapitalquote lag praktisch unverändert bei 20,3 Prozent nach 20,6 Prozent im Halbjahr 2011.
























