20.05.2011 08:38
Aufschwung
Borealis Anfang 2011 mit 31 Prozent mehr Umsatz, Gewinn gut verdreifacht
Der Kunststoffhersteller Borealis, an dem die OMV mit 36 Prozent beteiligt ist (64 Prozent gehören dem OMV-Kernaktionär IPIC), ist stark in das Jahr 2011 gestartet. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 31 Prozent von 1,41 Milliarden Euro auf 1,86 Milliarden Euro zu. Der Nettogewinn wurde von 54 Millionen Euro auf 174 Millionen Euro mehr als verdreifacht, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Betriebsgewinn stieg von 61 Millionen Euro auf 179 Millionen Euro.
"Das Umsatzwachstum und die verbesserten Gewinnspannen zeigen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, um 2011 weiterhin solide Ergebnisse erzielen zu können" beschreibt Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender von Borealis, den Ausblick für das Jahr in der Aussendung.
Die positive Entwicklung sei vor allem auf mehr Absatz und höhere Gewinnspannen in den Bereichen Polyolefine und Basischemikalien zurückzuführen. Auch das Joint Venture Borouge (mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC)) habe durch den Produktionsstart von Borouge 2 einen größeren Beitrag zu dem guten Ergebnis beigetragen.
Borealis verweist auf seine 75 Millionen Euro schwere Investition für eine neue semikommerzielle Katalysatoranlage in Linz. Auch sei im ersten Quartal eine 7,8 Millionen Euro teure Investition abgeschlossen worden, mit der eine Naphta-Kaverne am Standort Stenungsund, Schweden, zu einer Butananlage umgewandelt wurde. Für Borouge 3 seien alle Aufträge vergeben, mit der Implementierung sei begonnen worden. Das neue Innovationszentrum in Abu Dhabi soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Auch habe Borealis als Co-Sponsor eine Studie über Bewässerungsmethoden in der italienischen Landwirtschaft mitfinanziert. Demnach könnte eine gründliche Sanierung der landwirtschaftlichen Wasserversorgung allein in Italien über einen Zeitraum von 30 Jahren bis zu 17 Milliarden Euro einsparen. (APA/red)
























