12.10.2010 07:10

Automobilzulieferer

Bosch baut Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Singapur

Der deutsche Elektrokonzern Bosch hat in Singapur den Zuschlag für das Design und den Aufbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge bekommen. Die Energiemarkt- und Transportbehörden entschieden sich für das von Bosch entwickelte System, das damit erstmals außerhalb von Deutschland zum Einsatz kommt, teilten sie am Freitag mit.

Verbunden damit ist auch eine eMobility-Plattform, über die Fahrer per Internet freie Ladesäulen finden und Ladevorgänge im  Voraus reservieren können. Robert Bosch (SEA) Pte Ltd soll zunächst 26 Stationen entwerfen, einrichten, unterhalten und warten. Das Netz soll voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres auf 63 Stationen ausgebaut werden. Die Singapurer Behörden rechnen mit großem Interesse für die Elektrofahrzeuge.

Eine Batterieladung reicht

In dem kleinen Stadtstaat fahren Pendler auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause im Durchschnitt 55 Kilometer - eine Batterieladung würde für 90 bis 160 Kilometer reichen. In der dreijährigen Versuchsphase kommen in Kürze zunächst Elektrofahrzeuge von Mitsubishi auf den Markt, teilten die Behörden mit. Sie seien auch mit Renault-Nissan im Gespräch. (APA/red)

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