18.05.2010 10:16
Automobilzulieferer
Frauenthal-Ergebnis drehte ins Plus
Der Industrie-Keramikhersteller und Autoindustrie-Zulieferer Frauenthal konnte im 1. Quartal 2010 zulegen und wieder ein positives Betriebsergebnis vorlegen. Der Gruppenumsatz stieg zwar nur moderat um 4,0 Prozent auf 113,7 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Abgaben verbesserte sich aber von minus 3,9 Millionen Euro im Vorjahresquartel auf heuer plus 4,5 Millionen Euro.
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Das Betriebsergebnis EBIT stieg auf 1,2 Mio. Euro nach minus 8,0 Mio. Euro vor einem Jahr, teilte das Unternehmen am Montag ad-hoc mit. Auch das Nettoergebnis des Konzerns war wieder mit 0,2 Mio. Euro positiv nach minus 9,1 Mio. Euro im Vorjahr. Die im Vorjahr eingesetzten Restrukturierungsmaßnahmen haben Erfolg gezeigt, so das Unternehmen. Außerdem habe sich das im Vorjahr eingebrochene Nutzfahrzeug-Geschäft "moderat" erholt. Leichte Umsatzzuwächse gebe es auch im Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte.
Automobil: Plus 2 Prozent
Die Division Automotive Components verzeichnete in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatzanstieg um 2 Prozent. Allerdings werde das Werk in Ahlen, Deutschland, Anfang Juni den wichtigsten Auftraggeber für Druckluftbehälter verlieren, so das Unternehmen heute. Mit diesem Kunden wurden 2009 knapp 6 Mio. Euro Umsatz erzielt, das sind 4 Prozent des Gesamtumsatzes der Division. Somit muss die Produktion für Druckluftbehälter im 4. Quartal 2010 an diesem Standort geschlossen werden und wird bis dorthin schrittweise heruntergefahren. Von dieser Teilschließung sind bis zu 120 Mitarbeiter betroffen. Das Unternehmen verhandle mit Betriebsrat und Gewerkschaft über eine sozialverträgliche Lösung. In Ahlen werden weiterhin mit rund 75 Mitarbeitern andere Produkte des Geschäftsbereichs Automotive Components gefertigt. (APA/red)










