31.01.2011 06:15

Automobilzulieferer

Polytec-Chef Huemer rüstet sich für Immobilienrückauf

Friedrich Huemer, Chef und Großaktionär des börsenotierten Autozulieferers Polytec, hat sich von einem Aktienpaket getrennt, um den Rückkauf von Anteilen an der Polytec Immobilien Gruppe teilweise zu finanzieren. Huemer hält bereits die Mehrheit und hat zum Jahreswechsel bereits den Rückkauf von weiteren 35 Prozent um 12,7 Millionen Euro bekanntgegeben. Bis dahin hielt ein "der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG nahestehendes Unternehmen" diese Anteile, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens vom Freitag.

Huemer hat am Freitag bekanntgegeben, dass er 4,20 Prozent an der Polytec an internationale institutionelle Investoren verkauft habe. Preise wurden keine bekanntgegeben. Huemer hält nun 26,64 Prozent an Polytec. Insgesamt hat das Unternehmen seine Verschuldung 2010 halbiert, die Restrukturierungsfinanzierung über 31 Mio. Euro wurde vollständig rückgeführt. In Folge erhielt Huemer 16 Prozent der Firmenanteile vom Sicherheitentreuhänder Peter Posch zurück. Kurzfristig stieg seine Beteiligung dadurch über 30 Prozent, mit dem heute bekanntgegebenen Verkauf fiel sie wieder unter die Schwelle.

"Positiver Weg"

Durch die Transaktionen sei das Gesamtfinanzierungsvolumen der Polytec Holding weiter gesunken. "Der vollständige Rückkauf der Immobiliengruppe und das derart reduzierte Gesamtobligo gegenüber der finanzierenden Bank unterstreicht den positiven Weg, auf dem sich Polytec befindet", so Friedrich Huemer laut Aussendung.
(APA/red)



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