20.01.2010 12:11

BASF

BASF will bis 2020 Gen-Zuckerrüben entwickeln

Der Chemiekonzern BASF wirft sich ins Geschäft mit genveränderten Zuckerrüben. 2020 sollen die neuen Sorten am Markt erhältlich sein.

Der Chemiekonzern BASF will künftig auch genveränderte Zuckerrüben entwickeln. Am Mittwoch gaben die BASF-Tochter Plant Science (Limburgerhof) und das Saatgutunternehmen KWS Saat AG (Einbeck/Niedersachsen) eine Kooperation bekannt. Ziel sei die Entwicklung von Zuckerrüben, die einen Mehrertrag von 15 Prozent bieten sollen.

Neue Sorten ab 2020

Die Zuckerrüben sollen höhere Zucker- und Energieerträge liefern und widerstandsfähiger gegen Trockenheit sein. Von 2020 an sollen die neuen Sorten zur Verfügung stehen. KWS ist den Angaben zufolge globaler Marktführer bei Zuckerrübensaatgut. Bei der Kooperation will die BASF bestimmte Gene beisteuern und ihr Wissen im Bereich Pflanzenbiotechnologie. KWS soll die Erfahrungen in der Zuckerrübenzüchtung beitragen und die ausgewählten Gene in die besten Sorten übertragen. Finanzielle Details der Kooperation wurden nicht genannt. (APA/red)

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