22.02.2010 10:01
Bahn
ÖBB dementiert Strecken-Kahlschlag im Regionalverkehr
Die ÖBB weist einen Medienbericht, wonach die Franz-Josefs Bahn und die Strecke von Wien nach Krems nicht Teil des Zielnetzes 2025 seien, zurück.
Dem Magazin "trend" wird eine "missverständliche Darstellung" vorgeworfen. Im Rahmen der Planungsarbeiten für das "Zielnetz 2025" würden bestehende Bahnstrecken hinsichtlich Auslastung, Kapazität und Investitionsbedarf analysiert und bewertet, so die ÖBB in einer Aussendung. Das sei die Grundlage, um Steuermittel optimal für den Ausbau und die Verstärkung des Bahnnetzes einzusetzen. Damit erfülle die ÖBB-Infrastruktur AG einen Auftrag aus dem Bundesbahngesetz, wird hinzugefügt. Das Zielnetz 2025 verknüpfe Hochleistungsstrecken eng mit regionalen Nahverkehrsangeboten und sei die Planung für einen landesweiten, integrierten Taktfahrplan und stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Teil der Arbeiten am Zielnetz sei die Suche nach optimalen regionalen Lösungen gemeinsam mit den Ländern. Ein Kahlschlag quer durch die Bundesländer stehe überhaupt nicht zur Diskussion, so die ÖBB. Falsch sei die Behauptung in dem Bericht, dass die Franz-Josefs Bahn und die Strecke von Wien nach Krems nicht Teil des Zielnetz 2025 seien. Beide Strecken gehörten zum Kernnetz der ÖBB und seien gut ausgelastet. (APA/red)
























