13.10.2010 10:44
Elektromobilität
Skeptische TU-Studie zu Elektroautos
Die Einführung von Elektrofahrzeugen wird ein hartes Stück Arbeit, geht aus einer Studie der TU Wien hervor. Bis dato kommen noch nicht 100 Prozent des Stroms aus CO2-neutraler Erzeugung. Außerdem zeigen "selbst optimistische Kostenschätzungen", dass die Hersteller Anschaffungskosten, die die Kunden akzeptieren würden, nicht gewährleisten könnengeht aus der im Auftrag des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik entwickelten Studie hervor.
Aus dem Archiv
Besitzer von Elektroautos müssen laut Studie auch damit rechnen, dass sie Einbußen bei der Reichweite hinnehmen müssen, wenn sie den gleichen Komfort (Klimaanlage, Heizung, die elektrisch betrieben werden müssen) wie in einem konventionellen Auto haben wollen. Die Reichweite von Elektroautos sei ohnehin schon auf rund 150 Kilometer begrenzt. Die Höhe der Betriebskosten zu ermitteln, sei eine äußerst unsichere Angelegenheit, so die Studienautoren.
Länger tanken
Sie gehen auch davon aus, dass die Kunden den Tankvorgang, der bei einem Elektroauto Stunden dauere, nicht akzeptieren würden. Der Umweltschutz werde durch die Elektromobilität kaum verbessert, so die Studie. Denn zu dem Zeitpunkt, zu dem Elektrofahrzeuge in größeren Stückzahlen zur Verfügung stehen, werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zwar nicht die Nullemissionen eines Elektrofahrzeuges erreichen, jedoch damit vergleichbar sein. (APA/red)























