11.08.2011 08:00

Elektromotoren-Hersteller wächst

ATB schrieb im Halbjahr wieder schwarze Zahlen

Der zur insolventen A-Tec-Gruppe von Mirko Kovats gehörende Elektromotorenhersteller ATB ist im ersten Halbjahr 2011 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach einem Verlust von über 4,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum stand in den ersten sechs Monaten 2011 ein Gewinn von 4,9 Millionen Euro zu Buche.

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Der zur insolventen A-Tec-Gruppe von Mirko Kovats gehörende Elektromotorenhersteller ATB ist im ersten Halbjahr 2011 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach einem Verlust von über 4,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum stand in den ersten sechs Monaten 2011 ein Gewinn von 4,9 Millionen Euro zu Buche.

Der Umsatz legte um 18,1 Prozent auf 175,0 Millionen Euro zu, der Auftragseingang verbesserte sich um 5,4 Prozent auf 179,5 Millionen Euro.In einer Pflichtmitteilung vom Mittwoch wies ATB darauf hin, dass die Vorjahreszahlen aufgrund des Verkaufs der ATB Technologies GmbH Lustenau angepasst wurden.

Im vergangenen Jahr hatte der Motorenspezialist einen Verlust geschrieben, der die Hälfte des Grundkapitals übersteigt. Gegenüber Ende Dezember 2010 hat ATB nun seine Nettoverschuldung um 15 Prozent auf 48,9 Millionen Euro (per Ende Juni) verringert. Der Auftragsstand in Höhe von 129,6 Millionen Euro per Ende Juni gewährleiste "gute Auslastung und bietet gute Planbarkeit bis weit ins zweite Halbjahr", so das Unternehmen.


Der Mitte Juni kommunizierte Ausblick bleibe unverändert, "auf Basis des aktuellen Forecasts ist der Vorstand jedoch optimistisch, diese Guidance zu übertreffen", hieß es weiter. Generell geht ATB für das Geschäftsjahr 2011 von einer weiteren Erholung auf den Kernmärkten aus. "Das Management erwartet einen Anstieg bei den Umsatzerlösen auf rund 342 Millionen Euro. Eine stabile Industriekonjunktur sollte zu einer profitablen operativen Geschäftsentwicklung mit einem geplanten Ebitda von etwa 23 Millionen Euro und einem Ebit von 15 Millionen Euro führen."

Im ersten Halbjahr hat auch das operative Ergebnis (Ebit) ins Plus gedreht, und zwar von -2,6 Millionen Euro auf +9,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) belief sich auf 12,4 nach 3,8 Millionen Euro, das Vorsteuerergebnis (EBT) auf 5,9 Millionen nach -3,7 Millionen Euro. Im zweiten Quartal verbesserte sich der Umsatz um 11 Prozent auf 85,5 Millionen Euro, das Periodenergebnis betrug 2,1 Millionen nach 176.000 Euro. Die Zahl der Mitarbeiter von fortgeführten Geschäftsbereichen inklusive Lehrlinge reduzierte sich um 13 Prozent auf 3.627 Personen (per Ende Juni). (APA/red)

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