31.05.2012 07:46

Erstes Quartal

C.A.T. oil dreht Ergebnis ins Plus

Der Ölfeldausstatter steigert den Umsatz und vervielfacht das Ergebnis. Hauptgründe waren höhere Umsätze pro Job sowie die Erhöhung der ausgeführten Aufträge. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet C.A.T. oil eine weiterhin hohe weltweite Öl-Nachfrage - für 2012 stehen Aufträge über 290 Millionen Euro in den Büchern.

Der an der Frankfurter Börse notierte Wiener Ölfeldausstatter C.A.T. oil, der seine Dienstleistungen vor allem in Kasachstan und Russland anbietet, hat im ersten Quartal 2012 sein Periodenergebnis auf 2,5 Millionen Euro ins Plus gedreht, nach einem Verlust von 1,0 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz wurde um 23,5 Millionen Euro auf 75,3 Millionen Euro gesteigert, wie das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 61,4 Prozent auf 14,0 Millionen Euro (Q1 2011: 8,7 Millionen Euro) und die EBITDA-Marge stieg auf 18,5 Prozent (Q1 2011: 14,2 Prozent). Der Auftragsbestand für das gesamte 2012-er Orderbuch beläuft sich auf 290 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um mehr als das 6,5-fache nach oben, auf 4,0 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich im ersten Quartal des Jahres auf 5,3 Prozent (Q1 2011: 0,9 Prozent).

Mehr Umsatz pro Job

Das starke Umsatzplus war nach Unternehmensangaben auf zwei Faktoren zurückzuführen: den Anstieg des durchschnittlichen Umsatzes je Job um 16,0 Prozent auf 92.000 Euro (Q1 2011: 79.000) sowie die Erhöhung der ausgeführten Aufträge um 3,9 Prozent auf insgesamt 800 Jobs (Q1 2011: 770 Jobs). Dabei stieg die Aktivität im Fracturing um 9,9 Prozent und im Sidetrack Drilling um 7,9 Prozent. Außerdem verbesserte sich der Wechselkurs des russischen Rubel gegenüber dem Euro und wirkte sich positiv auf das Quartalsergebnis aus.


Die Cash Earnings stiegen um 79,9 Prozent auf 14,3 Millionen Euro (Q1 2011: 7,9 Millionen Euro) und reflektieren den gestiegenen Vorsteuergewinn sowie höhere Abschreibungen. Der operative Cashflow stellte aufgrund der höheren Cash Earnings sowie geringerer Investitionen in das Nettoumlaufvermögen einen Zahlungsmittelzufluss von 9,0 Millionen (Q1 2011: Zahlungsmittelzufluss 0,3 Millionen Euro) dar.

Die Investitionen sanken im Berichtszeitraum um 79,1 Prozent auf 5,8 Millionen Euro. Nachdem der Großteil des 150 Millionen Euro umfassenden Investitionsprogramms bereits 2011 verwendet wurde, hat C.A.T. oil für das laufende Jahr noch 30 Millionen Euro veranschlagt. Diese sollen verwendet werden, um den Aufbau des Conventional Drilling Service abzuschließen und die weiteren Servicekapazitäten instandzuhalten.

Eigenkapitalquote 66,9 Prozent

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit stellte einen Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 5,6 Millionen Euro dar. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit entspricht einem Zahlungsmittelabfluss von 9,5 Millionen Euro (Q1 2011: Zahlungsmittelzufluss von 6,0 Millionen Euro) und war hauptsächlich auf die vorzeitige Rückzahlung langfristiger Kredite zurückzuführen. Zum 31. März 2012 lagen die liquiden Mittel bei 23,0 Millionen Euro (31. Dezember 2011: 30,4 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt 66,9 Prozent (31. Dezember 2011: 62,3 Prozent).

Für das Gesamtjahr 2012 erwartet C.A.T. oil eine weiterhin hohe weltweite Öl-Nachfrage und damit auch eine hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens. Der Jahresumsatz soll über dem aktuellen Orderbuch-Volumen von 290 Millionen Euro liegen. (APA)

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