10.05.2012 09:27

Erstes Quartal

Palfinger mit Rekordwerten

Umsatz und EBIT des Kranherstellers gingen im ersten Quartal in die Höhe. Verantwortlich war neben den stabilen Kernmärkten vor allem Wachstum außerhalb Europas.

Der börsenotierte Salzburger Kranhersteller Palfinger konnte im ersten Quartal 2012 den Umsatz und das operative Ergebnis (EBIT) steigern: Der Umsatz wuchs um 16,9 Prozent auf einen Rekordwert von 223,9 Millionen Euro, teilte das Unternehmen heute, Donnerstag, ad hoc mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17,1 Prozent auf 17,7 Millionen Euro. Zu dieser Verbesserung hätten auch die Regionen außerhalb Europas einen maßgeblichen Beitrag geleistet.

Das Konzernergebnis liege mit 10,7 Millionen Euro wegen eines positiven steuerlichen Einmaleffekts im ersten Quartal 2011 mit 10,7 Millionen Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahres (12,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 17,5 Prozent auf 25,0 Millionen Euro.

Über den Erwartungen

Palfinger lag damit über den Erwartungen. Von der APA befragte Analysten hatten im Mittel einen Umsatz von 206 Millionen Euro, ein EBITDA von 23,6 Millionen Euro, ein EBIT von 16,8 Millionen Euro und ein Nettoergebnis von 9,7 Millionen Euro erwartet.


Basis für die Zuwächse im ersten Quartal seien eine stabile Nachfrage in den Kernmärkten und Wachstum vor allem außerhalb Europas gewesen, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter.

"Zweiter Heimmarkt" China

Die im Berichtszeitraum geschlossene Partnerschaft mit der chinesischen Sany-Gruppe lasse darüber hinaus eine "bedeutende Ausweitung der Geschäftstätigkeit" erwarten und werde entscheidend dazu beitragen, dass Palfinger seine führende Position am Weltmarkt ausbauen könne. China werde als wichtiger Zukunftsmarkt für Lkw-Aufbauten gesehen und dadurch langfristig zum zweiten Heimmarkt werden.

Weitere Internationalisierung

Für das Gesamtjahr erwarte das Palfinger-Management trotz der unsicheren Wirtschafts- und Nachfrageentwicklung weiterhin ein leichtes Umsatzwachstum, das zunehmend von den Areas außerhalb Europas getragen sein soll. Zudem werde eine Erhöhung des Ergebnisbeitrags der Areas außerhalb Europas erwartet. Nach dem enormen Wachstum der Jahre 2010 und 2011 habe die erneut aufflammende Schuldenkrise in Europa zu einer Verlangsamung des Wachstums in einigen wichtigen europäischen Märkten geführt. Die Internationalisierung, insbesondere außerhalb Europas, werde daher konsequent fortgesetzt. Die Flexibilität des Konzerns soll in allen Bereichen weiter ausgebaut werden. (APA/red)

leaderboard,skyscraper,rectangle_300_250,banner_234,banner_468,widget_200_100,widget_200_200
group=7,service_id=1