13.06.2012 08:02
Gesetzgebung
E-Wirtschaft bekämpft Wettbewerbsgesetz
Von "Planwirtschaft" spricht die Interessenvertretung Oesterreichs Energie: Die Vorlage zum neuen Wettbewerbsgesetz läute in Wahrheit das Ende des Wettbewerbs ein. Hauptkritikpunkt: Die österreichische E-Wirtschaft müsse ihre internen Kalkulationen für Strom in Verfahren öffentlich machen.
Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft, lehnt eine am Dienstag im Ministerrat beschlossene Vorlage zum Wettbewerbsgesetz ab. Statt einen liberalisierten Markt wirken zu lassen, werde das Ende des Wettbewerbs eingeläutet, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin des Verbands.
Mit dem Gesetzespaket werde eine "Lex E-Wirtschaft" geschaffen, denn eine ausschließlich für Energieunternehmen geplante Sonderbestimmung sehe vor, dass die E-Wirtschaft ihre internen Kalkulationen für Strom in Verfahren öffentlich müsse, während ausländische Konkurrenten dazu nicht verpflichtet seien.
























