02.11.2009 09:19
Halbjahreszahlen
Flugzeugzulieferer FACC rutscht tiefer in rote Zahlen
Der oberösterreichische Flugzeugzulieferer Fischer Advanced Composite Components (FACC) ist im ersten Halbjahr 2009/10 operativ noch tiefer in die roten Zahlen geschlittert. Die Auslagerung von Produktionsprogrammen in Niedriglohnländer soll nun die Wende bringen.
Der Flugzeugzulieferer FACC schrieb im ersten Halbjahr (2009/2010) Verluste. Künftig soll stärker in Niedriglohnländern produziert werden, um sich gegen den Dollarverfall abzusichern.
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Der kürzlich von der chinesischen XAC übernommene oberösterreichische Flugzeugzulieferer Fischer Advanced Composite Components (FACC) ist im ersten Halbjahr 2009/10 operativ (Ebit) noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Einrechnung des Finanzergebnisses ist man aber wieder im Plus. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von minus 13 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2008/09 auf 21,7 Millionen Euro verbessert.
Auslagerung in Niedriglohnländer
Auch im zweiten Quartal drehte das Ergebnis vor Steuern wieder ins Positive. Der Umsatz ist im Halbjahr um 7,3 Prozent auf 119,0 Millionen (128,5 Millionen) Euro zurückgegangen, geht aus dem Halbjahresbericht hervor. Künftig soll die Auslagerung von Produktionsprogrammen in Niedriglohnländer forciert werden, um sich gegen den Dollarverfall abzusichern. Die Übernahme durch die XAC sowie die Zusammenarbeit mit Mubadala (Naher Osten), Tata (Indien) und UAC/Aerocomposite (Russland) würden diesen Schwerpunkt verstärken.
Luftfahrtkrise belastet Geschäft
In den vergangenen Monaten hat die FACC die Luftfahrtkrise massiv zu spüren bekommen. Bei der Boeing 787 gebe es Programmverzögerungen, der Verkaufseinbruch am Business Jet Markt ließen die Umsätze im Bereich Engines um 35 Prozent zurückgehen. Die Werke der FACC, die ursprünglich für Neuprogramme (Boeing 787, A380) geplant gewesen waren, sollen nun mit Forschung und Entwicklung ausgelastet werden. (APA/red)























