27.07.2010 09:41

Halbleiterindustrie

austriamicrosystems: Zurück in schwarzen Zahlen

Der steirische Halbleiterhersteller austriamicrosystems erzielte im ersten Halbjahr 2010 einen Nettogewinn von 5,7 Millionen Euro - nach einem Verlust von 18,7 Millionen Euro im Vorjahr. Umsatz und Ergebnis seien dank einer hohen Volumennachfrage stark gewachsen, teilte das Unternehmen Montagabend ad hoc mit.

Halbleiter
© APA

austriamicrosystems erzielte im ersten Halbjahr 2010 einen Nettogewinn von 5,7 Millionen Euro - und schaffte damit den Turnaround.

Der Gruppenumsatz stieg um 78 Prozent auf 95,7 Millionen Euro. Die Umsätze sollen heuer im Gesamtjahr noch stärker zulegen als zuletzt erwartet. AMS rechnet den Angaben zufolge für 2010 mit einem Anstieg der Verkaufserlöse um mehr als 45 Prozent. Am Ende des ersten Quartals war das Hightech-Unternehmen noch von einem Zuwachs von 30 Prozent ausgegangen. Die Bruttogewinnmarge und das Betriebsergebnis sollen sich in den restlichen Quartalen ebenfalls verbessern.

Guter Auftragssstand

In den ersten sechs Monaten erhöhte sich die Bruttogewinnmarge heuer bereits auf 46 Prozent - verglichen mit 26 Prozent in der ersten Jahreshälfte 2009. Der operative Gewinn (EBIT) betrug 8,4 Mio. Euro - in der Vorjahresperiode wies AMS noch einen Betriebsverlust von 20,6 Mio. Euro aus. Der operative Cash-Flow habe sich um 9 Mio. auf 7,6 Mio. Euro verbessert. Per Ende Juni belief sich der Gesamtauftragsbestand auf 80,9 Mio. Euro - gegenüber 35,1 Mio. Euro am 30. Juni des Vorjahres bzw. 65,5 Mio. Euro am Ende des ersten Quartals 2010. (APA/red)

leaderboard,skyscraper,rectangle_300_250,banner_234,banner_468,widget_200_100,widget_200_200
group=4,service_id=1