20.09.2012 07:26

Herbstlohnrunde

Metaller: 1. Runde ohne Ergebnis

"Mühselige Gschicht": Gewerkschaft vermisst Forderungen der Arbeitgeber. Forderungen der Arbeitnehmervertreter für FMMI "nicht nachvollziehbar und schwer erfüllbar".

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Die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp verhandeln heuer erstmals mit allen sechs Metallverbänden getrennt. Der Startschuss fiel heute mit der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI), die rund 120.000 der 180.000 Metaller vertritt.

Nach etwa drei Verhandlungsstunden ist gestern die erste Runde für die neuen Gehaltsabschlüsse in der Metallindustrie zu Ende gegangen. Wie erwartet kam es zu keiner Einigung. Pro-Ge-Chef Rainer Wimmer bezeichnete die Verhandlung im Anschluss vor Journalisten als "mühselige Gschicht". Für die Arbeitgeber betonte der Obmann des größten Metallfachverbandes FMMI, Christian Knill, dass die Gehaltsforderung von 5 Prozent "unter diesen Bedingungen nicht nachvollziehbar und schwer erfüllbar" sei. Das sehen die Arbeitnehmervertreter naturgemäß nicht so und bleiben bei der geforderten Erhöhung.

Nächste Runde am 26. September


Die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp verhandeln heuer erstmals mit allen sechs Metallverbänden getrennt. Der Startschuss fiel heute mit der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI), die rund 120.000 der 180.000 Metaller vertritt. Der nächste Termin wurde für den 26. September anberaumt. Kommt es da wieder zu keiner Einigung, ist noch eine Verhandlung für den 5. Oktober vorgesehen. Am 15. Oktober sollen dann die Gespräche mit dem Berg- und Stahlbau beginnen.

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