21.06.2012 10:00

Holz

Holzindustrie: Rekordjahr

2011 wurde trotz stagnierender Bauindustrie erstmals wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Die heimische Holzindustrie hat 2011 erstmals wieder das Vorkrisenniveau erreicht und mit einem Produktionsvolumen von 7,64 Milliarden Euro den Rekord von 2007 übertroffen. Das Wachstum bremste sich allerdings leicht ein auf 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2011 waren 28.606 Personen, davon 824 Lehrlinge, in der Holzindustrie beschäftigt - mehr als vor Ausbruch der Wirtschaftskrise. Das bilanzierte der Fachverband der Holzindustrie Österreichs am Mittwoch in Wien.

Mit 2,54 Milliarden Euro verdient die Holzindustrie das meiste Geld am Bau - um 10,3 Prozent mehr als im Jahr 2010, trotz stagnierender Bauindustrie. Fachverbands-Obmann Erich Wiesner erklärte das mit einem generellen Trend zum Holzbau. "Holz gewinnt Marktanteile gegenüber Stahl, Ziegel, Beton oder anderen Baustoffen." Bei Einfamilienhäusern seien es 35 Prozent, bei gewerblichen und öffentlichen Gebäuden aber deutlich unter 10 Prozent.

Neben der Bauindustrie setzten die holzverarbeitenden Betriebe 2,27 Milliarden Euro in der Möbelindustrie (+2,3 Prozent) und 2,1 Milliarden Euro in der Sägeindustrie (+9 Prozent) um. Laut Wiesner investierten die Verbraucher verstärkt in Möbel für den eigenen Wohnraum.

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