23.05.2012 14:45

Konjunktur

Maschinenbauer senken Erwartungen

Stagnierendes Geschäft - allerdings auf hohem Niveau: Nach einem 11,2-prozentigen Wachstum 2011 lag die Branche bei Produktion und Beschäftigten nur mehr knapp unterhalb des Vorkrisenniveaus von 2008. Für 2012 erwartet der FMMI nur mehr ein Prozent Wachstum. Der Facharbeitermangel bleibt weiterhin ein Problem für die Branche.

Die österreichische Maschinen- und Metallwarenindustrie erwartet nach rückläufigen Auftragseingängen für heuer ein nur mehr stagnierendes Geschäft - dies allerdings auf hohem Niveau. Nach einem 11,2-prozentigen Wachstum 2011 lag die Branche bei Produktion und Beschäftigten nur mehr knapp unterhalb des Vorkrisenniveaus (2008), sagt der neue Obmann des Fachverbandes Maschinen Metallwaren Industrie (FMMI), Christian Knill. 2012 erwarte man nur mehr ein Wachstum der Produktion von 1 Prozent (nominal), "eine Rezession sehen wir keine auf uns zukommen." Die kurzfristigen Produktionserwartungen seien leicht positiv.

Parallel zu den deutschen Maschinenbauern haben auch die Österreicher in den vergangenen Wochen die Erwartungen deutlich zurückschrauben müssen. Statistische Angaben über Produktion und Auftragseingang in den ersten vier Monaten liegen noch keine vor.

Die im Verband organisierten 1.200 Unternehmen beschäftigten heute österreichweit knapp 120.000 Mitarbeiter. Der Produktionswert betrug 2012 36,5 Milliarden Euro, zwei Drittel davon gehen in den Export. Mehr als 21 Prozent aller österreichischen Warenausfuhren stammen aus diesen Unternehmen. Die Auftragseingänge stiegen im vergangenen Jahr noch um 9,3 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro.

Hier gehts weiter

Mehrseitiger Artikel
Maschinenbauer senken Erwartungen
leaderboard,skyscraper,rectangle_300_250,banner_234,banner_468,widget_200_100,widget_200_200
group=7,service_id=1