24.02.2012 08:00

Konjunkturabkühlung mit Folgen

Frauenthal blickt trotz Wachstums 2011 skeptisch in die Zukunft

Der börsenotierte Zulieferer Frauenthal steigerte 2011 seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 9 Prozent auf knapp 588 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) soll mit 22,5 Millionen Euro das Vorjahresniveau übertroffen haben (2010: 21,7 Millionen).

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© Frauenthal

Der börsenotierte Zulieferer Frauenthal steigerte 2011 seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 9 Prozent auf knapp 588 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) soll mit 22,5 Millionen Euro das Vorjahresniveau übertroffen haben (2010: 21,7 Millionen).

Für heuer ist Frauenthal skeptisch: Im Nutzfahrzeuggeschäft rechnet man mit "marktseitig bedingten" Umsatzrückgängen, die man aber mit Zugewinn von Marktanteilen beziehungsweise Neugeschäft "zumindest teilweise" abfedern will. Im Sanitärgroßhandel sollte der Markt "moderat" zulegen, in der Division Industrielle Wabenkörper erwartet Frauenthal in einem "anspruchsvollen" Umfeld ein Umsatzplus. "Maßnahmen zur Wahrung von Wachstumschancen, die sich aus dem globalen Umwelttrend ergeben, werden erarbeitet. Die strategische Ausrichtung unserer drei Geschäftsbereiche wird einer Überprüfung unterzogen", heißt es aus dem Unternehmen.

2011 stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 5 Prozent auf 36 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote schrumpfte von 30,8 auf rund 27 Prozent. Begründet wurde dies mit der "bilanzverlängernden Wirkung der Überschussliquidität aus der Anleiheemission" sowie dem "allgemeinen Geschäftswachstum". Die Aktionäre sollen erneut eine Dividende von 30 Cent je Aktie bekommen. (APA/red)

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