16.08.2012 10:56
Kraftwerksbau
Andritz nimmt Belo-Monte-Baustopp gelassen
Verzögerungen bei Großprojekten "nichts Ungewöhnliches".
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Dass in Brasilien nun abermals ein Baustopp gegen das Wasserkraft-Projekt Belo Monte (Amazonas-Gebiet) verhängt hat, lässt den steirischen Anlagenbauer nicht um seine Aufträge an dem Megaprojekt bangen. Bei derartigen Großprojekten seien Verzögerungen nichts Unübliches, Andritz gehe davon aus, dass das Projekt weiter laufe.
Die Justiz in Brasilien hat den Baustopp nach einer Klage des Bundesstaats Para verfügt, wonach es Unregelmäßigkeiten bei der Baugenehmigung des Kongresses an das Unternehmen Norte Energia gegeben habe, wie aus Brasilia vermeldet wurde. Die Parlamentarier hätten den Standpunkt der durch den Bau des Kraftwerks betroffenen Volksgruppen vor der Verabschiedung der Baugenehmigung 2005 anhören müssen, befand das Gericht. Der Bauherr wird berufen. Umweltgruppen auch aus Österreich haben den neuerlichen Baustopp begrüßt.
Andritz meldete am Donnerstag, dass der Finanzinvestor Capital Group seinen über diverse Fonds gehaltenen Anteil am 10. August geringfügig von 5,01 auf 4,99 Prozent reduziert hat. Dabei handle es sich um Portfolioanpassungen, die im August üblich seien.
























