27.01.2010 10:36

LKW

LKW-Hersteller 2009 mit massiven Absatzproblemen

Den LKW-Markt traf es 2009 EU-weit schlimmer als befürchtet: Ein Drittel weniger Fahrzeuge wurden verkauft, rasche Erholung ist nicht in Sicht.

Der Lkw-Markt in Europa ist 2009 wegen der Wirtschaftskrise um ein Drittel eingebrochen. Mit gut 1,7 Millionen Lastwagen, Transportern und Bussen seien in den 27 Staaten der EU sowie in Island, Norwegen und der Schweiz 32,4 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft worden als im Vorjahr, teilte der Herstellerverband ACEA mit.

Schleppende Erholung

Nach Einschätzung des schwedischen Lastwagen-Herstellers Scania wird es nur schleppend wieder bergauf gehen. Die Erholung des Marktes werde eine sehr lange Zeit dauern, sagte Konzern-Chef Leif Ostling. Viele Firmen hätten große Probleme, an Kredite für die Finanzierung von Neukäufen zu kommen. Laut ACEA hat sich der Rückgang im Dezember vor allem wegen einer stabileren Nachfrage nach Transportern auf minus 10,6 Prozent verringert. Am stärksten war das Minus im vergangenen Monat bei schweren Lastwagen. In dieser Fahrzeugklasse verringerten sich die Neuzulassungen in den westeuropäischen Ländern um rund 43 Prozent, in den neuen EU-Mitgliedsländern Osteuropas um 14,2 Prozent. (APA/red)

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