28.06.2010 09:04

Leuchtenhersteller

Zumtobel: Sondereffekte färbten Ergebnis tiefrot

Sondereffekte in Höhe von -96,7 Millionen Euro führten bei Zumtobel zu einem operativen Verlust von 45,2 Millionen Euro - ein Jahr zuvor schrieb der Leuchtenhersteller noch 57 Millionen Euro Gewinn. Der Umsatz ging um 4,8 Prozent auf 1,1173 Milliarden Euro zurück, teilte man heute adhoc mit.

Die hohen negativen Sondereffekte des Vorarlberger Leuchtenherstellers stehen vor allem in Zusammenhang mit ergebnis-, aber nicht zahlungswirksamen Firmenwertabschreibungen in Höhe von 68,3 Millionen Euro sowie sonstigen außerordentlichen Restrukturierungsaufwendungen, hieß es. Diese Einmaleffekte führten schließlich zu einem Jahresverlust von 67,0 Mio. Euro.

Positiver Ausblick

Das bereinigte EBIT belief sich auf 51,5 (78,9) Mio. Euro, was einem Minus von 34,7 Prozent und einer EBIT-Marge von 4,6 (6,7 Prozent) entspricht. Der Cashflow ging von 57,8 auf 39,2 Mio. Euro zurück. Die Eigenkapitalquote betrug 35,8 Prozent, die Nettofinanzschulden wurden um ein Viertel auf 121,9 Mio. Euro abgebaut. Für das Geschäftsjahr 2010/11 ist der Vorstand "trotz weiterhin eingeschränkter Visibilität verhalten zuversichtlich" und erwartet für den Gesamtkonzern eine "verbesserte Umsatz- und Ergebnisentwicklung". Ob und wann mit einer nachhaltigen Erholung des Geschäfts gerechnet werden kann, sei nach wie vor schwer abschätzbar. (APA/red)

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