21.12.2011 06:33

Maschinenbau

Rosenbauer erhielt Großauftrag von Saudi-Arabien

Der börsenotierte oberösterreichische Feuerwehr-Ausrüster Rosenbauer hat einen Großauftrag aus Saudi-Arabien an Land gezogen. Das dortige Innenministerium orderte 1.125 Fahrzeuge, Boote und Ausrüstung für den Zivilschutz um 245,3 Mio. Euro. Es sei der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens, berichtete Rosenbauer in einer Presseaussendung am Freitag. Geliefert werden soll in mehreren Tranchen bis Mitte 2014.

 Damit sei die Auslastung der Kapazitäten der Produktionsstätten trotz der rückläufigen allgemeinen Marktentwicklung für die beiden kommenden Jahre gesichert, so der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Dieter Siegel. Die Fahrzeuge werden unter anderem an den Standorten in Leonding (Bezirk Linz-Land), Lyons (South Dakota, USA), Karlsruhe (Deutschland) und Spanien gefertigt. Für nicht Rosenbauer-spezifische Geräte wie Boote werden Sublieferanten tätig.

Bevölkerungsexplosion.

Saudi-Arabien erweitert aufgrund der in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegenen Bevölkerungszahl den Brandschutz und errichtet laut Rosenbauer 180 neue Feuerwehrstationen. Es befänden sich auch 6.000 zusätzliche Florianijünger in Ausbildung, heißt es. Der Liefervertrag umfasse Tanklöschfahrzeuge nach europäischen Normen sowie Lösch- und Rüstfahrzeuge nach US-Standards, dazu Abschleppfahrzeuge, Drehleitern, Boote sowie hydraulische Rettungsgeräte. Die Produkte seien zusammen mit dem Kunden den lokalen Anforderungen entsprechend entwickelt worden. (APA/red)


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