12.07.2011 08:25
Metallurgie
AMAG erwartet Aluminiumboom
Der oberösterreichische Aluminiumkonzern AMAG rechnet in den kommenden zehn Jahren mit einem Aluminium-Boom. Innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Jahre werde sich die weltweite Nachfrage nach dem Leichtmetall verdoppeln, sagte AMAG-Chef Gerhard Falch am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.
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Grund dafür sei zum einen die starke Nachfrage aus der Luftfahrtindustrie, die nach Einschätzung des Konzerns im laufenden Jahr gut neun Prozent zulegt. Außerdem profitiere AMAG vom Aufschwung der Autoindustrie, die zunehmend auf leichte Materialien wie Aluminium setzt, um den Spritverbrauch zu reduzieren.
Angesichts der positiven Aussichten will AMAG das Rekordergebnis aus dem Vorjahr zumindest wieder erreichen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stand 2010 ein Gewinn von 139 Millionen Euro.
US-Aluminiumriese Alcoa mit Gewinnsprung dank Rohstoffpreisen.
Der US-Aluminiumriese Alcoa hat dank der gestiegenen Rohstoffpreise einen deutlichen Gewinnsprung verzeichnet. Im zweiten Quartal stieg das Nettoergebnis auf 322 Millionen Dollar (226 Millionen Euro) oder 28 Cent je Aktie, wie der vom früheren Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geleitete Konzern am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch 136 Millionen Dollar oder 13 Cent je Anteilsschein betragen. Der Umsatz legte um 27 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 6,3 Milliarden Dollar gerechnet. Die Alcoa-Aktie gewann nachbörslich einen Prozent.
Die Aluminiumpreise waren zuletzt deutlich gestiegen. Sie pendelten an der London Metal Exchange zwischen 2.500 und 2.600 Dollar je Tonne. Im Vorjahresquartal waren es im Schnitt 1.977 Dollar je Tonne.
Alcoa gilt als Frühindikator für die US-Wirtschaft. Der Konkurrent des russischen Weltmarktführers Rusal läutet traditionell die Berichtssaison in den USA ein. Am Donnerstag folgt JPMorgan Chase, einen Tag später die Citigroup. (APA/red)
























