24.05.2012 10:07

Pharmaindustrie

Sanochemia bleibt knapp in Gewinnzone

Der Pharmakonzern konnte im ersten Halbjahr seinen Umsatz leicht steigern, der Nettogewinn ist gesunken.

Sanochemia, F&E, Chemie, Pharma
© Sanochemia

Der operative Ergebnisrückgang ist unter anderem auf markante Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen zurückzuführen.

Die in Wien und Frankfurt börsenotierte Sanochemia Pharmazeutika AG hat sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 knapp in der Gewinnzone gehalten. Nach Steuern wurde ein Gewinn von 306.000 Euro ausgewiesen (Vorjahr: 836.000 Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist auf 2,275 Millionen Euro (nach 3,587 Millionen Euro) gesunken, wie das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mitteilte.

Der operative Ergebnisrückgang sei u.a. auf markante Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen (z.B. 40 Prozent Preisanstieg bei Jod) zurückzuführen, die kurzfristig nicht an Kunden überwälzbar seien, heißt es zur Erläuterung. Trotz der momentan schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Radiologiegeschäft einiger Exportländer und der gesunkenen Umsatz- und Ergebnisbeiträge sei das EBIT mit 633.000 Euro positiv (nach 1,9 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres). Das Ergebnis der Finanzierungstätigkeit sei von -529.000 Euro auf -247.000 Euro verbessert worden.


Der Umsatz wurde in den ersten sechs Monaten von 16,351 Millionen Euro auf 16,465 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern ging von 1,378 Millionen Euro auf 386.000 Euro zurück. Der Gewinn je Aktie sank von 7 auf 3 Cent. (APA)

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