02.01.2012 09:20
Pharmaindustrie
Sanochemia schafft den Turnaround
Der Wiener Pharmahersteller Sanochemia konnte nach einem starken 4. Quartal das Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Vor allem in der Radiologie stiegen die Umsätze an.
Nach vorläufigen Zahlen konnte Sanochemia 2010/11 kräftig zulegen und erwirtschaftete einen Umsatz von 34,1 Millionen Euro, nach 27,1 Millionen 2009/10. Hauptumsatzträger waren radiologische Produkte aus dem Segment Humanpharmazeutika sowie Wirkstoffe aus der Synthese. Starke Zuwächse wurden in den Wachstumsmärkten erzielt. Das neue Segment Veterinärpharmazeutika erreichte 15 Prozent Umsatzanteil.
Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) konnte mit 5,2 Millionen Euro fast verdoppelt werden (2009/10: 2,7 Millionen). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte nach einem Vorjahresverlust von 1,1 Millionen mit 1,7 Millionen Euro wieder ins Plöus gedreht werden.
Export steigt um 75 Prozent
Mit einer Steigerung von 75 Prozent fielen die Exportumsätze (überwiegend aus der Radiologie) deutlich höher als erwartet aus und erreichten rund 8 Millionen Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mehrere wichtige Vertriebspartnerschaften und bedeutende Großaufträge aus den definierten Zielmärkten abgeschlossen, vor allem in Russland, Indonesien und dem Iran. Mit Safa Ltd. wurde ein weiterer Vertriebspartner für Saudi Arabien gewonnen. Diese Kooperation ermöglicht einen rascheren Marktzugang in den Golfstaaten und soll den Zulassungsprozess der GCC-DR (Gulf Cooperation Council-Drug Registration – eine Zulassung gültig für mehrere arabische Märkte) beschleunigen.
























