18.05.2012 06:28
Pipeline-Projekt
Nabucco: Angebot für kürzere West-Variante
Das Nabucco-Konsortium hat nun beim Shah Deniz II-Konsortium, das die Gasfelder in Aserbaidschan erschließt, ein Angebot zur Errichtung einer "Nabucco West"-Pipeline eingereicht. Die "Nabucco-West"-Version ist nur mehr 1.300 Kilometer statt bisher 3.900 Kilometer lang. Die OMV ortet "einen weitereren positiven Schritt in die richtige Richtung".
Das Nabucco-Konsortium hat nun beim Shah Deniz II-Konsortium, das die Gasfelder in Aserbaidschan erschließt, ein Angebot zur Errichtung einer "Nabucco West"-Pipeline eingereicht, wie die Betreibergesellschaft am Mittwochabend in einer Aussendung mitteilte. Die "Nabucco-West"-Version ist nur mehr 1.300 Kilometer lang. Die sogenannte "Nabucco-Klassik"-Variante war mit 3.900 Kilometern konzipiert. Die Pipeline soll kaspisches Gas von der bulgarisch-türkischen Grenze zum Central European Gas Hub im niederösterreichischen Baumgarten und darüber hinaus transportieren.
"Ein wettbewerbsfähiges Angebot"
"Wir sind überzeugt, dass wir dem Shah Deniz II Konsortium ein wettbewerbsfähiges und umfassendes Angebot vorgelegt haben", erklärte Reinhard Mitschek, Geschäftsführer der Nabucco Gas Pipeline International, in der Pressemitteilung. Die Pipeline sei ein "überarbeitetes Konzept des bisherigen Nabucco-Projekts", hieß es. Auf dem Territorium der EU werde die Nabucco-West "exakt den selben Streckenverlauf wie das ursprüngliche Nabucco Konzept haben". Für die OMV sei die Einreichung der Nabucco-West "ein weiterer positiver Schritt in die richtige Richtung", hieß es heute aus dem Unternehmen zur APA.
























