18.06.2012 06:18
Politik
Diskussion um die ÖIAG
Mit dem Abgang Markus Beyrers gerät die Zukunft der ÖIAG wieder in die politische Debatte. Staatssekretär Andreas Schieder hinterfragt die Sinnhaftigkeit der Staatsholding, Minister Reinhold Mitterlehner will nun ebenfalls wissen, "ob man die ÖIAG in Zeiten wie diesen noch braucht", wenn nicht "noch neue Impulse kommen".
Ohne Neudefinition der Aufgaben sehe er keinen Grund für den Fortbestand der Staatsholding ÖIAG, bekräftigt Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder in der "Presse" (Samstag-Ausgabe) die Haltung der SPÖ. Die Firmen, bei denen die ÖIAG die Staatsinteressen vertritt - Telekom, OMV und Post - könnte man "einfach beim Ministerium dranhängen".
Auch Mitterlehner vermisst "neue Impulse"
Die Diskussion über die Zukunft der ÖIAG ist mit dem Abgang von Alleinvorstand Markus Beyrer wieder aufgebrochen. Die SPÖ tritt seit langem für die Auflösung der Staatsholding ein. Die ÖVP hat dies bisher abgelehnt - aber nun meinte auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten", man sollte "hinterfragen, ob man die ÖIAG in Zeiten wie diesen noch braucht", wenn nicht "noch neue Impulse kommen".
























