09.11.2009 14:58
Premiummarken
Audi und BMW verkaufen wieder mehr Autos
Wenn es auch auf den Heimmärkten nicht plangemäß läuft: Im Oktober konnten die Automobilhersteller BMW und Audi ihre Absätze dank starker Weltmärkte ankurbeln.
Die Autobauer BMW und Audi haben im Oktober ein leichtes Absatzplus verbucht. BMW verkaufte 115.252 Autos und damit 2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte der Münchner Autobauer am Montag mit. Der Ingolstädter Audi-Konzern konnte seinen Absatz im Vergleich zum Oktober letzten Jahres um 0,4 Prozent auf 82.750 Verkäufe steigern.
Heimmärkte zäh
Beide Unternehmen mussten im Oktober auf den wichtigen Automobilmärkten Deutschland und USA Absatzverluste hinnehmen. BMW büßte auf dem Heimatmarkt mit rund 22.200 Verkäufen im Vergleich zum Vorjahresmonat 14 Prozent ein. Audi machte mit etwa 22.000 ausgelieferten Fahrzeugverkäufe in Deutschland ein Absatzminus von 7,5 Prozent.
Optimismus beiderorts
Beide Unternehmen gaben angesichts des internationalen Geschäfts dennoch einen positiven Ausblick. "Unsere Verkaufszahlen haben sich weltweit deutlich besser entwickelt als erwartet", sagte Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. "Wir erhöhen daher unser weltweites Jahresabsatzziel auf 925.000 Autos." BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson erklärte, der Münchner Konzern wolle 2009 der weltweit führende Premiumhersteller bleiben. "Für November und Dezember rechnen wir mit weiteren soliden Zuwächsen", erklärte Robertson. (APA/AP/red)
























