06.05.2010 11:28
RAG
EVN-Tochter RAG: Ergebnis-Halbierung im Vorjahr
Die Rohöl-Aufsuchungs AG, an der der niederösterreichische Versorger EVN mit 50,03 Prozent die Mehrheit hält, musste im Vorjahr einen Umsatzrückgang und eine Ergebnis-Halbierung hinnehmen. Ihre Erdölproduktion hat die RAG im Vorjahr (inkl. Kondensat) um 18,9 Prozent auf 123.743 Tonnen gesteigert. Die Naturgas-Förderung ging dagegen laut Geologischer Bundesanstalt um 25,4 Prozent auf rund 240 Mio.
Der Jahresüberschuss verringerte sich von 108,7 auf 49,2 Mio. Euro, und der Bilanzgewinn sank von 87,7 auf 40,0 Mio. Euro, geht aus der am Mittwoch publizierten Bilanz hervor. Die Umsatzerlöse sanken um ein Viertel von 368,4 auf 275,7 Mio. Euro, geht aus der im "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Gewinn- und Verlustrechnung hervor. Das Betriebsergebnis schrumpfte auf 66,9 (136,3) Mio. Euro, und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel mit 66,2 (141,9) Mio. Euro ebenfalls deutlich niedriger aus als im Jahr davor.
Betreiber von Erdgasspeichern
An Investitionsausgaben wurden 2009 insgesamt 157,0 Mio. Euro getätigt, heißt es auf der Homepage des Unternehmens. Neben ihrer Öl- und Gasfördertätigkeit betreibt die RAG auch Erdgasspeicher (zum Beispiel Puchkirchen) und ist maßgeblich an Joint-Venture-Speichern (Haidach, 7Fields) beteiligt. Nach der EVN zweitgrößter RAG-Aktionär ist E.ON Ruhrgas mit 29,975 Prozent. (APA/red)
























