18.05.2012 06:51

Reederei

Maersk fährt in die roten Zahlen

Das Reedereigeschäft von Dänemarks größtem Unternehmen brachte im ersten Quartal einen Verlust von 599 Millionen Dollar.

Die dänische Maersk Line ist als größte Containerschiff-Reederei der Welt zum Jahresauftakt in die Verlustzone gerutscht. Wie der Mutterkonzern A.P. Moeller-Maersk am Mittwoch in Kopenhagen mitteilte, brachte das Reedereigeschäft im ersten Quartal einen Verlust von 599 Millionen Dollar (472 Millionen Euro) gegenüber einem Plus von 424 Millionen Dollar zwölf Monate zuvor.

Durch einen Einmalertrag infolge Steuereinsparungen sowie gestiegene Erträge bei Aktivitäten als Öl- und Gasproduzent und als Betreiber von Häfen stieg der Nettogewinn des Gesamtkonzerns um fünf Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Konzernchef Nils S. Andersen nannte den Geschäftsverlauf "unbefriedigend" und verwies auf niedrige Frachtraten im Container- sowie Tankergeschäft. Der Umsatz stieg insgesamt um ein Prozent auf 14,3 Milliarden Dollar.


Andersen war wegen einer schweren Herzerkrankung monatelang arbeitsunfähig. Am 16. April starb im Alter von 98 Jahren Maersk Mc-Kinney Möller, mit seiner Familie Mehrheitseigner und seit Jahrzehnten unangefochtener "Alleinherrscher" über Dänemarks größtes Unternehmen. (APA/dpa)

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