03.02.2011 09:55
Robotik
Kuka arbeitete sich aus den roten Zahlen
Kuka hat sich 2010 vor allem dank der anziehenden Autokonjunktur und eines Sparprogramms von der Krise erholt. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte der börsenotierte Konzern einen Gewinn von 24,8 Millionen Euro und schaffte damit wie erhofft zumindest operativ den Sprung in die schwarzen Zahlen. Der Umsatz kletterte um 20 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro, wie Kuka am Mittwoch mitteilte.
Unter dem Strich dürfte allerdings noch ein Verlust stehen. Die genauen Zahlen will das Unternehmen am 16. März vorlegen. 2009 war Kuka im Sog der Wirtschaftskrise in die Verlustzone geraten und hatte einen Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent auf 902 Mio. Euro verbucht. Kuka reagierte mit einem strikten Sparkurs, zu dem auch Stellenabbau gehörte. Am Konzernsitz in Augsburg ging die Zahl der Arbeitsplätze bis zum Jahresende um rund 260 auf 2.375 zurück. Weltweit beschäftigt Kuka knapp 6.000 Mitarbeiter.
Belebung des Geschäfts
Im laufenden Jahr rechnet Kuka angesichts zahlreicher neuer Aufträge mit einer weiteren Belebung. "Kuka blickt zuversichtlich ins Jahr 2011", sagte Vorstandschef Till Reuter. Im vergangenen Jahr legten die Auftragseingänge um 26,5 Prozent zu. Vor allem die Autoindustrie bestellte kräftig: In diesem Segment erreichte der Auftragseingang mit 486,2 Mio. Euro einen Rekord. (APA/red)
























