06.07.2012 11:14
Serie Mobilität der Zukunft
ITS: Alles im Fluss
Wer Verkehrsströme steuern will, muss sicherstellen, dass die aktuellsten Informationen blitzschnell alle Teilnehmer erreichen. Heimische Unternehmen haben dazu ausgeklügelte Konzepte.
Die Zukunft der Mobilität passiert längst – nur nehmen wir sie nicht wahr. Denn: Alles was funktioniert wird ignoriert. Nur wenn wir im Stau stehen oder die Straßenbahn Verspätung hat, schenken wir der Infrastruktur auch Beachtung. Den Verkehr einer Millionenstadt flüssig zu halten, erfordert einen beträchtlichen Aufwand, der ihren Bürgern in der Regel entgeht. Umgekehrt werden notwendige Maßnahmen zur Erhaltung der Infrastrukur – Baustellen – gerne als Schikane verstanden. Aber der Verkehr einer Großstadt passiert nicht einfach, er wird geplant und gesteuert.
Sinnvoll vernetzt
Eisenbahn, Straßenbahn und S-Bahnen, Busse, Mietwagen und Leihfahrräder verschmelzen besonders in Ballungszentren mehr und mehr zu einem integrierten Verkehrssystem. Leittechnik und Telematiklösungen sorgen für optimale Nutzung. „Mit dem Konzept ‚Complete mobility’ vernetzt Siemens verschiedene Verkehrssysteme miteinander, um Menschen und Güter schnell, sicher und umweltfreundlich zu transportieren“, sagt Friedrich Zdarsky, Leiter des Geschäftsbereiches Intelligent Traffic Systems (ITS) bei Siemens Österreich.
Die Überwachung und Steuerung der Verkehrsströme ermöglicht die innovative Technologie der Verkehrsleitzentrale von Siemens, an deren Herzstück – einem Multitouchbildschirm mit fast 1,30 Diagonale – mehrere Menschen parallel den Verkehr per Fingertipp planen, überwachen und lenken. „So werden schnell Engpässe aufgelöst, außerplanmäßige Fahrten eingebaut und Umleitungen organisiert“, betont Zdarsky.























