08.08.2012 05:00

Sparkurs

DSM streicht 1.000 Stellen

Sinkende Nachfrage der Autobranche und der Bekleidungsindustrie.

Chemie, Pharma, Industrie, Fertigung, Forschung
© Fotolia

Dank der neuen Sparrunde will das Management bis 2014 etwa 150 Millionen Euro mehr an operativem Gewinn erwirtschaften.

Der niederländische Chemiekonzern DSM streicht wegen des schwierigen Marktumfelds und der Euro-Krise 1.000 Stellen. Der Abbau in Höhe von etwa 5 Prozent der Gesamtbelegschaft betrifft vor allem den Heimatmarkt sowie den Rest Europas, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Konzern leidet nach eigenen Angaben unter der schwachen Nachfrage nach einigen wichtigen Rohstoffen. Vor allem in der Autobranche sowie der Bekleidungsindustrie lasse die Nachfrage etwa nach dem Rohstoff Caprolactam nach. Die Kunden verwendeten angesichts der Preissteigerungen für den Stoff zunächst ihre Bestände, teilte der Konzern mit, der auch Vitamine produziert und hier Weltmarktführer ist. Dank der neuen Sparrunde will das Management bis 2014 etwa 150 Millionen Euro mehr an operativem Gewinn erwirtschaften.

Für das abgelaufene Quartal wies DSM einen Gewinneinbruch um 29 Prozent aus auf 168 Millionen Euro. Der Umsatz stagnierte bei rund 2,27 Milliarden Euro. (APA/Reuters)

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