03.12.2009 10:51
Studie
Studie: Chemische Produkte verringern CO2-Emissionen
Eine Untersuchung des Weltchemieverbands ICCA untersuchte erstmals die CO2-Bilanz von Produkten der chemischen Industrie. Ergebnis: Chemieprodukte sparen über ihre gesamte Lebenszeit hinweg mehr als doppelt so viel an Emissionen ein, als ihre Produktion verursacht.
Im Vorfeld des UN-Klimagipfels in Kopenhagen betrachtet eine Untersuchung des Weltchemieverbands ICCA unter Mitwirkung von McKinsey und dem Öko-Institut Freiburg erstmals die CO2-Bilanz von Produkten der chemischen Industrie nicht nur bei ihrer Herstellung, sondern über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Chemieprodukte sparen demnach über ihre gesamte Lebenszeit hinweg mehr als doppelt so viel an Emissionen ein, als ihre Produktion verursacht. So emittierte die Branche weltweit geschätzte 3,3 Milliarden Tonnen CO2, dem eine Einsparung von bis zu 8,5 Milliarden Tonnen gegenübersteht, so die Studienautoren.
Freiwillige Initiativen
Ohne Chemie wären die weltweiten Emissionen im Studien-Referenzjahr 2005 um zehn Prozent höher gewesen. "Als erste Branche hat die chemische Industrie in einer wissenschaftlich anerkannten Studie nachgewiesen, welchen Beitrag sie und ihre Produkte zum Klimaschutz leisten. Die heimischen Chemieunternehmen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche, großteils freiwillige Initiativen zur Reduktion von schädlichen Emissionen gesetzt. Man muss aber das ganze Bild betrachten - und hier spielen Chemieprodukte eine wesentliche Rolle für den Klimaschutz, die nun erstmals belegt ist", erklärt Peter Untersperger, Obmann des Fachverbandes der Chemischen Industrie Österreichs. (APA/red)























