30.04.2012 13:11
Zulieferindustrie
Opel-Aspern baut Leiharbeiter ab
Die Stammbelegschaft soll unangetastet bleiben, es gebe "keine Anzeichen dafür, dass das Werk in Aspern in Probleme kommt".
Das Opel-Werk in Wien-Aspern will laut einem Bericht im "WirtschaftsBlatt" (Montagausgabe) der Krise seines Mutterhauses zum Trotz seine Stammbelegschaft halten, muss aber hundert seiner etwa 230 Leiharbeiter abbauen.
Die Stammbelegschaft sei trotz Aufnahmestopp von den Kürzungen nicht betroffen. "Momentan sehe ich keine Anzeichen dafür, dass das Werk in Aspern in Probleme kommt", wird Aspern-Chef Michael Lewald in der Zeitung zitiert. Im Jahr 2012 werden man aber "nicht mehr die Zahlen erreichen, die wir im vorigen Jahr produziert haben".
Opel Wien hat 2011 rund 1,55 Millionen Stück Motoren und Getriebe produziert. 2010 waren es noch 1,4 Millionen Stück gewesen. Mit dem Wert von 2011 wurde der Rekord von 1,575 Millionen aus dem Jahr 2007 fast erreicht.
Auf internationaler Ebene steckt die GM-Tochter weiter tief in der Krise. Die Diskussionen über Werksschließungen und Kapazitätsanpassungen reißen nicht ab. (APA)
























