Noch vergangene Woche verkündeten der Elektroautohersteller Tesla und Toyota vor den Augen des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger und Toyota-Chef Akio Toyoda ihre Zusammenarbeit am Hauptsitz von Tesla in Palo Alto. Jetzt rudert Tesla zurück: "Wir haben keine Vereinbarung geschlossen, vielleicht werden wir das auch niemals tun", hieß es in einer Pressemitteilung.
Der US-Autokonzern Ford wird umgerechnet 109,2 Millionen Euro in den Bau von Autos mit elektrischem Antrieb investieren und plant, bis 2012 neue Modelle zu präsentieren. Dies erklärte ein Ford-Sprecher am Montag. Zu diesem Zweck will der Autobauer 50 Ingenieure für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum bei Detroit einstellen sowie 170 Arbeiter in zwei Fabriken in Michigan.
"Die Erwartungshaltungen dem Elektroauto gegenüber sind bei weitem überzogen, Verbrennungsmotoren werden noch auf Jahrzehnte unsere Hauptantriebsquelle sein", meint Uniprofessor Hans Peter Lenz, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik auf dem 31. Internationalen Wiener Motorensymposium.
Laut einer im Auftrag des Verbunds erstellten Studie des Umweltbundesamtes werden 2050 rund 5 Millionen Elektroautos auf Österreichs Straßen rollen. Voraussetzung dafür: Die politischen, wirtschaftlichen und technischen Bedingungen zur Einführung und Entwicklung von E-Autos entwickeln sich ideal.
Der französisch-japanische Autohersteller Renault-Nissan hat mit den Stromkonzernen ENEL und Endesa eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Märkte für Elektroautos vereinbart.
Der Automobilzulieferer Magna stellt sich im Segment Elektromobilität stärker auf: Neue Batteriesysteme sollen den Weg für eine Elektrofahrzeug-Eigententwicklung ab 2014 ebnen.