Der Bau des Verbund-Gaskraftwerks Mellach südlich von Graz läuft nach Plan. Wie der Verbund mitteilte, wurde die erste von zwei Gasturbinen angeliefert. Die Gasturbinen bilden gemeinsam mit der Dampfturbine und dem Generator das Herzstück des Blocks mit 832 MW Leistung (elektrisch) und bis zu 400 MW Fernwärme, der Ende 2011 ans Netz gehen soll.
Burkhard Hofer, der Generaldirektor der EVN im Interview mit INDUSTRIEMAGAZIN über die Ursachen des geplanten Ausstiegs von Miteigentümer EnBW – und warum dieser nur „konsequent“ sei. Was der EVN-General von den bizarren Re-Verstaatlichungsplänen in Bulgarien hält und wie er die erste internationale Kooperation mit dem Verbund beurteilt.
Sonnige Aussichten für die Energieautarkie: "Im Rahmen der Energiestrategie Österreichs wurde das Ziel definiert, den Beitrag der Solarthermie zur Aufbringung der Niedertemperaturwärme auf 10 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erhöhen ", erklärt Umweltminister Niki Berlakovich zum Start des Klima- und Energiefonds- Förderprogramms "Solarthermie - große Solaranlagen".
Die Energie Steiermark investiert in neue Fernwärmeanlagen in der Slowakei. Damit baut man die Position als zweitgrößter Wärmeversorger des Landes aus. Wie es am Donnerstag anlässlich der Grundsteinlegung für ein 5 Millionen Euro teures Biomasseheizkraftwerk in Rimavska Sobota hieß, versorge man mittlerweile 200.000 Wärmekunden in 20 slowakischen Städten und Gemeinden.
Bulgarien plant seinen Drittel-Anteil an der bulgarischen E.ON-Tochter über die Börse zu verkaufen. Geprüft wird auch die Veräußerung der Beteiligung an der bulgarischen Tochter des niederösterreichischen Stromversorgers EVN. Man stehe für konkrete Gespräche zur Verfügung, sollte der Staat seinen Anteil verkaufen wollen, teilte das Unternehmen auf APA-Anfrage mit.
Die Tiwag und die deutsche EnBW beenden ihr Vertragsverhältnis betreffend die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz zum 30. September 2010 - sieben Jahre früher als geplant.
Die deutsche E-ON dürfte ihr Vorjahresergebnis trotz anfänglicher Bedenken halten. Insbesondere im Gasgeschäft sei die Krise aber noch nicht ausgestanden.