Stahlindustrie

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Stahlkartell: 518 Millionen Euro Buße, 22 Millionen für voestalpine

Wegen illegaler Preisabsprachen hat die EU-Kommission Geldbußen von 518,5 Millionen Euro gegen 17 Spannstahl-Hersteller verhängt. Die höchste Strafe fasste ArcelorMittal mit 276,5 Millionen Euro aus. Unter den Kartell-Sündern ist auch die österreichische voestalpine Austria Draht: Sie muss 22 Millionen Euro Strafe berappen, teilte die Brüsseler Behörde heute mit.

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ThyssenKrupp: Werk in Brasilien ließ auf sich warten

ThyssenKrupp hat am Freitag in Brasilien nach erheblicher Verzögerung und deutlicher Kostensteigerung den ersten Teil seines Hütten- und Stahlwerkes eröffnet. Vorstandschef Ekkehard Schulz legte ein klares Bekenntnis zur Stahlsparte ab: "Wir wollen unsere weltweite Top-Position im Markt für hochwertigen Qualitätsflachstahl nicht nur behaupten, sondern ausbauen."

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Schlanke voestalpine sieht Licht am Ende des Tunnels

Der Stahlkonzern voestalpine hat den Tiefpunkt der Krise eigenen Angaben zufolge im Frühjahr 2009 erreicht und will seine Stahlproduktion bereits im laufenden Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende März) wieder von 4 auf 5,5 Millionen Tonnen, also auf das Niveau vor der Krise, hochfahren - allerdings mit 1.500 Mitarbeitern weniger.

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voestalpine: Millioneninvestition in türkisches Weichenwerk

Die voestalpine-Tochter VAE baut in der Türkei ein Weichenwerk, in das in einem ersten Schritt 10 Millionen Euro investiert und 140 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Das gab der börsenotierte Linzer Stahlkonzern in einer Aussendung am Mittwoch bekannt.

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ThyssenKrupp: Siemens-Manager Hiesinger beerbt Konzernchef Schulz

Ein Siemens-Manager soll das Ruder bei dem tief in die roten Zahlen gerutschten Stahlgiganten Thyssenkrupp übernehmen: Der 49-jährige Heinrich Hiesinger soll im Jänner kommenden Jahres die Nachfolge des langjährigen Konzernchefs Ekkehard Schulz (Bild) antreten. Ein entsprechender Vorschlag wird dem Aufsichtsrat des Konzerns bei seiner Sitzung am Mittwoch kommender Woche vorgelegt.

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ThyssenKrupp lässt an Eisenerz-Preispolitik kein gutes Haar

ThyssenKrupp kritisiert die Preispolitik der führenden Eisenerzlieferanten scharf: Die angekündigten Preissteigerungen von teilweise über 100 Prozent stellten ein unmittelbares Risiko für den Industriestandort Deutschland dar, erklärte ThyssenKrupp Steel Europe am Donnerstag. "Für diese Preisforderungen gibt es keinen erkennbaren wirtschaftlichen Hintergrund."

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ThyssenKrupp will Verbot von Rohstoffspekulationen

Der ThyssenKrupp Europe-Betriebsrat fordert von der EU ein Verbot von Rohstoffspekulationen am Kapitalmarkt sowie ein Vorgehen gegen Rohstoffkartelle.

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voestalpine: Werksschutz steht vor Auslagerung

Die voestalpine gliedert im Linzer Stahlwerk 300 Mitarbeiter der Post-, Feuerwehr- oder Rettungsdienste in eine eigene Gesellschaft aus. Die Gewerkschaft spricht von "Lohndumping".

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Deutsche Stahlkocher erwarten sattes Produktionsplus

Die deutsche Stahlindustrie um die Branchenführer ThyssenKrupp und Salzgitter erwartet heuer ein Produktionsplus von mindestens zehn Prozent.

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voestalpine-Boss Eder: "Es geht langsam aufwärts"

Die voestalpine erlitt in den ersten drei Quartalen 2009/10 einen massiven Gewinneinbruch: Das operative Ergebnis ging um 82 Prozent zurück - dennoch ist man optimistisch.

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voestalpine angelt sich MedAustron-Großauftrag

700 Tonnen speziell beschichtete Stahlbänder wird die voestalpine für das geplante Forschungszentrum MedAustron liefern - zum Einsatz kommen sie im Teilchenbeschleuniger.

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Satte Erholung bei Rohstahlproduktion

Im Januar legte die weltweite Rohstahlproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Viertel zu, meldete der Weltstahlverband.

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Salzgitter: Ergebnis 2009 tiefrot

Der Stahlkonzern Salzgitter rutschte 2009 mit rund 500 Millionen Euro Minus tief in die Verlustzone.

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Thyssen-Vorstandschef Schulz schreibt satten Gewinn

Der verlustreiche Stahlhersteller ThyssenKrupp schafft die Trendwende: Mit 313 Millionen Euro Gewinn startete man nach drei durchwachsenen Quartalen ins Geschäftsjahr 2009/2010.

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Böhler Edelstahl: 120 Mitarbeiter müssen gehen

120 Mitarbeiter sollen bei Böhler Edelstahl in Kapfenberg gekündigt werden. Eine Weiterführung der Kurzarbeit lehnte die Konzernspitze wegen großer wirtschaftlicher Unsicherheiten ab.

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