Die Geschäfte des deutschen Werkzeugmaschinenbauers Gildemeister erholen sich langsam wieder. Nach einem deutlichen Orderplus zum Jahresauftakt sieht das Management die Talsohle durchschritten. Wegen der schwachen Auftragslage im vergangenen Jahr macht das Unternehmen aber Verluste.
Werkzeugmaschinen aus China kosten nicht einmal die Hälfte dessen, was europäische Hersteller verlangen. Doch in Österreich haben es Hersteller aus der Volksrepublik schwer – INDUSTRIEMAGAZIN verrät, warum.
Gildemeister befürchtet ein hartes Jahr 2010. Nach dem Umsatz- und Ergebniseinbruch von 2009 werde das laufende Jahr "eine erneute Bewährungsprobe", sagte Vorstandschef Rüdiger Kapitza.
Bei aller gepriesenen Modularität hat das Umbauen von Werkzeugmaschinen Grenzen. Welche Hersteller ihren Maschinen auf Kundenwunsch neue Funktionen einhauchen – und was die Upgrades kosten.