Der Automobilzulieferer Schaeffler peilt in diesem Jahr einen Umsatzzuwachs von 10 Prozent auf 8 Milliarden Euro an. Der Betriebsgewinn soll sich auf mindestens 800 Millionen Euro verdoppeln, kündigte Konzernchef Jürgen Geißinger am Dienstagabend im Wirtschaftspresseclub München an. "Wir sind in den meisten Bereichen schon wieder an der Kapazitätsgrenze", sagte Geißinger.
Magna wird im Herbst ein neues Zulieferwerk in der Nähe von St. Petersburg eröffnen. Ein entsprechende Absichtserklärung ("Memorandum of Understanding") wurde bereits 2008 unterzeichnet. Nach Angaben von Magna-Chef Siegfried Wolf wird die neue Fabrik rund 300 Mitarbeiter beschäftigen, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.
KTM will demnächst mit dem indischen Partner Bajaj die Produktion von Kleinmotorrädern starten. Ab Ostern sollen die Zweiräder um 3.700 Euro in Europa angeboten werden, sagte KTM-Chef Stefan Pierer laut einer Tageszeitung. Im ersten Jahr will Pierer 5.000 bis 6.000 Stück absetzen. Mittelfristig sehe er ein weltweites Potenzial von 60.000 bis 80.000 Stück.
Die Aktionäre der Magna International stimmten bei der außerordentlichen Hauptversammlung einer Umwandlung der Aktienstruktur zu - und damit dem weitgehenden Rückzug des Unternehmensgründers Frank Stronach. Rund 75 Prozent hießen den Vorschlag, wonach Stronach eine Milliardenabfertigung erhält, gut, teilte der Konzern am späten Freitagnachmittag mit.
Zum Reich der Salzburger Familie Porsche-Piëch gehört neben dem größten Autohändler Europas und Sportwagenhersteller Porsche jetzt auch das größte Aktienpaket an Volkswagen. Das Porträt einer Familie scheinbar ohne Eigenschaften, die über die Jahre ein einzigartiges Führungs- und Kontrollmodell entwickelte. (Dieser Artikel der Serie 20 Jahre INDUSTRIEMAGAZIN erschien in der Ausgabe November 2005)
Die Magna-Töchter wandelten sich zum einzigen Autokonzern der Alpenrepublik. In der Steiermark werken bald über 10.000 Mitarbeiter. Warum einige von ihnen zukünftig öfter in den USA, Kanada und Asien sein werden: Die österreichische Magna-Story. (Dieser Artikel der Jubiläumsserie 20 Jahre INDUSTRIEMAGAZIN erschien in der Ausgabe vom Dezember 2000.)
Volkswagen wird in seinem Werk in Bratislava 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen, berichtete die Tageszeitung "Hospodarske noviny". Im August sollen die Schulungen für die neuen Mitarbeiter beginnen. Ab 2. September will VW in Bratislava einen ununterbrochenen Produktionsbetrieb bis Juni 2011 einführen.
Der Auto-Zulieferer HTI darf durch die Begebung neuer Aktien und Wandelanleihen sein Eigenkapital stärken. Das haben die Aktionäre des oberösterreichischen Unternehmens bei der Hauptversammlung am Donnerstag beschlossen. Die Aktionäre ermächtigten den Vorstand, in den nächsten fünf Jahren bis zu 14,5 Millionen Aktien zu begeben.
Die Hyundai-Autofabrik im nordmährischen Nosovice hat 2009 einen Verlust in Höhe von 1,9 Milliarden Kronen (73,8 Millionen Euro) erlitten. Als Gründe nennt der südkoreanische Autohersteller die Wirtschaftskrise sowie den Anlauf der Produktion."Für das Jahr 2010 sind wir optimistisch", sagte Sprecher Petr Vanek.
Die EU gibt der angeschlagenen Autozulieferbranche grünes Licht für Nachbarschaftshilfe: Der Kolbenspezialist Mahle darf beim benachbarten Kühlerproduzenten Behr einsteigen. Die EU-Kommission genehmigte am Dienstag die Mehrheitsbeteiligung.
Schaeffler wandelt sich wie angekündigt in eine Kapitalgesellschaft um. Das operative Geschäft des fränkischen Automobilzulieferers und die Beteiligung an der Continental AG seien mit Wirkung zum Montag in eine GmbH zusammengefasst worden, teilte das Familienunternehmen mit.
Mit dem Opel-Werk in Wien-Aspern geht es wieder bergauf. Für heuer werde ein zweistelliger Zuwachs erwartet, so Werkssprecherin Elisabeth Schuller laut einem Vorabbericht eines Wirtschaftsmagazins. Jetzt verhandelt man über Samstag-Arbeit.
VW musste zahlreiche angeschlagene Autohäuser durch Übernahmen retten. Jetzt will der Konzern endlich Geld sehen: Der Chef der Handelskette VRG, Peter Maiwald, kündigte für das laufende Jahr "eine schwarze Null" als Ergebnis an. In zwei Jahren soll die Umsatzrendite bei bis zu 2 Prozent liegen, wie er der Nachrichtenagentur DAPD sagte.
Die Beteiligungsgesellschaft Unternehmens Invest AG (UIAG) beteiligt sich mit 24,9 Prozent an der Industriebeteiligungsgruppe Cross Industries AG. Die UIAG wird die im April angekündigte Kapitalerhöhung zeichnen und insgesamt 31,37 Millionen Euro investieren.
Jeder fünfte Automobilzulieferer in Deutschland ist laut einer Studie des Wirtschaftsinformations-Dienstes D&B insolvenzgefährdet. Die Zahl der Unternehmen, die in die höchste Risikoklasse eingestuft werden, habe sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre fast verdoppelt, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Analyse.