Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia meldete im ersten Halbjahr 2010 ein Umsatz- und Gewinnplus. Der Nettogewinn verdoppelte sich um 111 Prozent auf 55,9 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das italo-österreichische Gemeinschaftsunternehmen, an dem der Verbund einen 45-prozentigen Anteil hält, punktet auf Italiens Strommarkt verstärkt mit Diversifizierung.
Einigung beim milliardenschweren Atomreaktor ITER: Die sieben Partner verständigten sich auf einen Zeitplan und die Finanzierung des Versuchsprojektes. "Wir haben nun eine solide Basis, um das Programm voranzutreiben", sagte der Präsident des ITER-Rates, Jewgeni Welichow, am Mittwoch in Cadarache. Dort soll ab dem Sommer die Konstruktionsphase für den Fusionsreaktor beginnen.
Der Finanzchef des oberösterreichischen Autozulieferers Polytec, Eduard Schreiner, wechselt mit Anfang September zum Verbund. Ende August verlässt Schreiner Polytec, wo er erst seit Mitte Oktober 2009 als CFO tätig war. Bei Verbund International, einer Tochter des Stromversorgers, wird Schreiner ebenfalls Finanzvorstand sein, wie das Unternehmen gegenüber der APA bestätigte.
Beim Verbund ist der Gewinnrückgang im ersten Halbjahr 2010 schärfer ausgefallen als zuletzt von Analysten erwartet. Die vom Konzern angekündigte Kapitalerhöhung um rund eine Milliarde Euro ist nach Verbund-Angaben vom Dienstag "frühestens für das vierte Quartal 2010 geplant" - abhängig auch vom Marktumfeld.
Der Bau des Verbund-Gaskraftwerks Mellach südlich von Graz läuft nach Plan. Wie der Verbund mitteilte, wurde die erste von zwei Gasturbinen angeliefert. Die Gasturbinen bilden gemeinsam mit der Dampfturbine und dem Generator das Herzstück des Blocks mit 832 MW Leistung (elektrisch) und bis zu 400 MW Fernwärme, der Ende 2011 ans Netz gehen soll.
Der Verbund plant eine Mega-Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro. Wie das Unternehmen heute ad hoc mitteilte, stehen die Vertreter des Mehrheitseigentümers Republik Österreich der Kapitalerhöhung positiv gegenüber und würden diese mit 500 Millionen Euro mittragen.
Erst 2009 hatte der Verbund 13 Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 312 Megawatt vom deutschen Energiekonzern E.ON erworben - jetzt gibt er 3,4 Prozent der bayerischen Inn-Kraftwerke wieder ab. Käufer ist eine Beteiligungsgesellschaft aus bayerischen Kommunen, Stadtwerke und Unternehmen.
Die Vorarlberger Illwerke/VKW-Gruppe steigerte 2009 ihren Jahresüberschuss um 14 Millionen Euro auf 94 Millionen Euro. Für heuer rechnet Vorstandsvorsitzender Ludwig Summer laut Aussendung mit schwächeren Zahlen.
Der Mehrheitsaktionär - die NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH - stehe hinter dem Unternehmen, stellte EVN-Generaldirektor Burkhard Hofer im Zusammenhang mit der bevorstehenden Kapitalerhöhung fest. Er bezeichnete am Donnerstag die "Steigerung der Produktion aus erneuerbaren Energien" als neuen Schwerpunkt.
Die EVN will im zweiten Halbjahr 2010 das Kapital um bis zu zehn Prozent erhöhen. Der Vorstand habe entschieden, die dafür erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten, heißt es in einer ad hoc Aussendung des Unternehmens vom Mittwochabend. Mit der Kapitalerhöhung sollen die Eigenmittel der EVN gestärkt werden.
Die Ölpreise sind heute Montag mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Händler erklärten den Preisanstieg mit dem Ende der festen Anbindung des Yuan an den US-Dollar durch die chinesische Notenbank. Die Entscheidung dürfte einen Anstieg der Ölimporte durch China zur Folge haben.
Der Verbund wird mit seinem türkischen Joint-Venture-Partner Sabanci für die zur Privatisierung anstehenden Stromnetze im europäischen Teil von Istanbul sowie in der drittgrößten Stadt des Landes, Izmir, bieten.
Die OMV ist bei Explorationsbohrungen in Südtunesien erneut auf Gaskondensat gestoßen. Dieser siebente erfolgreiche Kohlenwasserstoff-Fund innerhalb der letzten vier Jahre in diesem Gebiet unterstreiche das erhebliche Potenzial dieses Blocks und der umliegenden Explorationskonzession Jenein Sud der OMV, teilte das Unternehmen gestern mit.
Burkhard Hofer, der Generaldirektor der EVN im Interview mit INDUSTRIEMAGAZIN über die Ursachen des geplanten Ausstiegs von Miteigentümer EnBW – und warum dieser nur „konsequent“ sei. Was der EVN-General von den bizarren Re-Verstaatlichungsplänen in Bulgarien hält und wie er die erste internationale Kooperation mit dem Verbund beurteilt.
Sonnige Aussichten für die Energieautarkie: "Im Rahmen der Energiestrategie Österreichs wurde das Ziel definiert, den Beitrag der Solarthermie zur Aufbringung der Niedertemperaturwärme auf 10 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erhöhen ", erklärt Umweltminister Niki Berlakovich zum Start des Klima- und Energiefonds- Förderprogramms "Solarthermie - große Solaranlagen".