Die Netzwerk-Spezialisten rund um FAS.research-Gründer Harald Katzmair haben für INDUSTRIEMAGAZIN das Netzwerk der österreichischen Industrie transparent gemacht. Grundlage des Rankings bilden die Firmenbuchdaten der 5000 größten Unternehmen des Landes (nach Umsatz) und die mit diesen Unternehmen verbundenen Privatstiftungen.
So lesen Sie das Ranking:Der Rang: Der Rang ergibt sich aus den Parametern „Kontrollmacht“ (Prozent des Netzwerkes, das über die eigenen Kontakte verbunden werden kann) und „Kontakte“ (Anzahl der Personen, zu der die Führungskraft direkten oder indirekten 2-Handshake-Kontakt hat) – gewichtet mit dem Umsatz, den die jeweiligen Personen in all ihren Funktionen verantworten.
Funktionen (Anzahl): Der Indikator misst die absolute Anzahl an öffentlichen Funktionen in den 5000 größten Unternehmen und deren verbundenen Stiftungen im österreichischen Firmenbuch. Stand 20. September 2012.
Kontrollmacht (Prozent des Netzwerkes): Diese Zahl gibt an, wie viel Prozent der Mitglieder des Gesamtnetzwerkes (Firmenbuch) diese Person direkt verbinden kann, wenn diese selbst keinen direkten Kontakt haben.
Kontakte (Anzahl Personen): Diese Zahl misst, wie viele Personen in Zwei-Schritt-Nähe (Bekannte sowie Bekannte von Bekannten) im Netzwerk erreicht werden. Ein guter Qualitätsindikator: Wenige, gut vernetzte Kontakte führen zu einer höheren Zahl als viele, weniger gut vernetzte Kontakte.
Umsatzmacht (Rang, Summe aller Funktionen): Diese Zahl misst den kumulierten Umsatz aller Funktionen im Ranking. Personen, die ein Unternehmen mit hohem Umsatz kontrollieren, aber (relativ) weniger Kontakte aufweisen, stechen Personen, die ein Unternehmensgeflecht mit geringem Umsatz kontrollieren und mehr Kontakte aufweisen.























