Wie schon in den letzten drei Jahren analysiert das Netzwerkanalyseinstitut FAS Research für INDUSTRIEMAGAZIN die insgesamt fast 220.000 Beziehungen aller Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsräte und Eigentümer der 1000 größten österreichischen Industriebetriebe. Quelle der Analyse war das Firmenbuch. Diese Beziehungen wurden in aufwändigen Rechenschritten gewichtet: Ein Vorstandskollege in einem Großunternehmen zählte im Netzwerk mehr als der Geschäftsführer eines Kleinbetriebes, ein Aufsichtsratsvorsitzender mit Kapitalanteil zählte mehr als die Vorstände im gleichen Unternehmen.
So lesen Sie das Ranking:
Der Rang. Der Rang ergibt sich aus Kontrollmacht (wie viele Personen im Netzwerk sind direkt weisungsgebunden) und Kontakten (zu wie vielen Personen hat die Führungskraft direkten oder indirekten 2-Handshake-Kontakt) der Führungskraft – gewichtet mit dem Umsatz, den die jeweiligen Kontaktpersonen in ihren Funktionen verantworten.
Rang Vorjahr. Die Resultate des Managerrankings 2009 sind nur bedingt mit den heurigen Daten vergleichbar. So haben die neu in der Rangreihung berücksichtigten Manager von Energieproduktionsunternehmen sowie Umsatzschwankungen und persönliche Veränderungen einiger Spitzenmanager das Ranking 2011 ziemlich durcheinandergewirbelt.
Funktionen (Anzahl). Der Indikator misst die absolute Anzahl an öffentlichen Funktionen, mit denen die Rangreihung errechnet wurde. Diese stammen aus dem österreichischen Firmenbuch, Stand August 2011.
Kontrollmacht (Prozent des Netzwerkes). Diese Zahl gibt an, auf wie viel Prozent des Netzwerkes diese Person direkten Einfluss (etwa über berufliche Weisungsgebundenheit) ausüben kann.
Kontakte (Anzahl Personen). Diese Zahl gibt an, über wie viele Kontakte die Führungskraft im Netzwerk verfügt. Gemessen wird die Zwei-Schritt-Nähe, also alle direkten Kontakte in Gremien und Funktionen, sowie die Kontakte zweiter Ebene, die bei Bedarf aktiviert werden können bzw. längst bestehen (Freunde von Freunden).











